Die Seite wird geladen. Bitte warten…

"Kamera läuft" am GMG

Erfolgreiche Kooperation mit OTH beschert dem GMG einen neuen Imagefilm

„Als ich gesehen habe, dass das GMG ein Imagevideo braucht, stand für mich sofort fest: Das will ich machen“, begründet Nick Kellermann seinen Entschluss, im Rahmen seines Studiums einen Filmclip über das Gregor-Mendel-Gymnasium zu drehen. Er ist einer von vier Studenten der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik an der OTH Amberg-Weiden, die sich für diese Aufgabe bei der Projektvergabe durch Prof. Dr. Maximilian Kock im vergangenen Oktober entschieden haben. Jedes Semester sucht der Studienbereich Medientechnik und Mediengestaltung Projektgeber:innen, die den Studierenden geeignete Aufgaben zur Verfügung stellen, um das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen. In diesem Jahr stand für das GMG ein Imagevideo für die Informationsveranstaltung der neuen Fünftklässler und die Homepage auf dem Wunschzettel.

Bereits in den vergangenen Jahren durfte das GMG mehrmals Nutznießer von der von Prof. Kock angebotenen Aktion sein. So entstand für die coronabedingt verschobene Großveranstaltung der „Theatertage der bayerischen Gymnasien“ bereits auf diese Weise eine Homepage. Ein dokumentarischer Film über das Projekt fiel leider wegen der pandemiebedingten Absage ins Wasser. Umso mehr freute sich das GMG, als im Wintersemester sofort vier Studierende Interesse an der Aufgabe zeigten, einen Imagefilm für die Schule zu erstellen. Keine leichte Aufgabe, denn es standen nicht mehr als fünf Monate Zeit dafür zur Verfügung. Da hieß es für alle Beteiligten, keine Zeit zu verlieren.

„Ich fand das Angebot sofort spannend, weil ich selbst Schüler am GMG und begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten gewesen bin, die die Schule bietet. Diese Bandbreite im Video darzustellen, habe ich sofort als Herausforderung gesehen. Gleichzeitig konnte ich damit „meiner“ alten Schule zurückgeben, was sie mir geschenkt hat“, so begründet Nick Kellermann, der beim Video für die Kamera und die Postproduktion verantwortlich war, seine Motivation. Sein Studienkollege Stefan Schöcklmann betont: „Die gute Kommunikation mit den Verantwortlichen am GMG machte es uns leicht, die Wünsche der Schule mit unseren Ansprüchen an unsere Arbeit zu verbinden. Die Vorstellungen waren von Anfang an nahezu deckungsgleich.“ Schöcklmann machte sich nach eingehenden Beratungen mit der Schulleitung am GMG sogleich an das Drehbuch. Dies sei ihm nicht schwergefallen, denn auch er zeigt sich begeistert von der Bandbreite der Angebote an dem ihm bisher unbekannten Gymnasium. „Ich hätte mir selbst gewünscht, an einer solchen Schule Schüler sein zu dürfen. Obwohl immer wieder betont wird, dass das Gebäude wenig ansprechend sei, ist mir das während der Dreharbeiten gar nicht aufgefallen.“ Sein Studienkollege kann dies auch erklären: „Die Schüler:innen, die an den Drehtagen mit Begeisterung vorgestellt haben, was sie am Unterricht, an den vielen Wahlunterrichten und allen anderen Aktivitäten toll finden, verbreiten eine so lebendige und herzliche Atmosphäre, dass das Schulgebäude keine Rolle spielt: Sie haben das triste Gebäude mit Leben gefüllt“, bringt es Regisseur Mehmet Atilgan auf den Punkt.

Letztlich kamen an den beiden Drehtagen im Januar und Februar dieses Jahres so viele Drehminuten zusammen, dass die Auswahl für den letztlich nur etwas über drei Minuten langen Clip sehr schwer fiel. Besonders schön war es für die Verantwortlichen, dass die gesamte Schulgemeinschaft, also nicht nur Lehrkräfte und Schüler:innen, sondern auch viele Eltern sofort bereit waren, an dem Projekt mitzuwirken. Als größte Herausforderung stellte es sich nach eigenen Aussagen der Studierenden heraus, unter Pandemiebedingungen einen Film zu drehen, der den Schulalltag in größtmöglicher Normalität abbilden sollte. So musste wegen der Hygieneregeln an der Schule beispielsweise die BigBand gefilmt werden, ohne dass die Instrumente auch nur einen Ton von sich geben durften. Eine Tatsache, die im fertigen Film aufgrund der gekonnten Darstellung der Studierenden gar nicht zu erkennen ist. Tonmann Arnold Eder musste sich somit nur um die O-Töne der interviewten Personen kümmern. Darüber hinaus standen weite Teile des Gebäudes, vor allem die Aula, wegen der Umbauarbeiten für die Aufnahmen nicht zur Verfügung. Aber auch das sieht man dem Video nicht an. Als die Außenaufnahmen aufgrund der technischen Ausstattung und des Wetters zu kippen drohten, sprang völlig unkompliziert Thilo Hierstetter dem Team zu Seite, selbst professioneller Fotograf und Vater eines GMG-Schülers, und rettete das Projekt in dieser Hinsicht. Mit seinen Bildern beginnt und endet das gelungene Video, das von nun an auf der Homepage der Schule zu sehen ist und Amberg zeigen möchte: Das GMG ist eine ganz besondere Schule.

OStRin BETTINA WAGNER